Unterschiedliche nationale Entwicklungsstufen und Regulierungsgrade innerhalb und außerhalb der EU sowie der Medien führen dazu, dass die Herausforderungen der Netzgesellschaften in Europa oft ganz verschieden ausfallen.
Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten. So sind die Anforderungen an die Stromnetze in den letzten Jahren europaweit gestiegen: Die Stromproduktion nimmt zu, insbesondere auch die volatile Erzeugung aus erneuerbaren Energien. Zugleich stehen mittelfristig vielfältige Erneuerungsinvestitionen an. Vor diesem Hintergrund gewinnen Leitungsausbau und -modernisierung stark an Bedeutung. Gleichzeitig gilt es, neue Technologien intelligent einzusetzen, z.B. die Nutzung exakter Kenntnisse über die Stromflüsse im Netz (Smart Grid).
Bei Erdgasspeichern, LNG-Anlagen und Pipelines stellen sich wieder andere, oft grenzüberschreitende Herausforderungen. Der Bedarf an flexiblen Speicherlösungen und -dienstleistungen nimmt stark zu. Beides sind heute Teilaspekte im strategischen Portfoliomanagement eines Energieversorgers, verbunden auch mit hohen Investitionen und Betriebskosten.
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